Dão
Der Dão liegt geschützt zwischen der Serra da Estrela und dem Caramulo-Gebirge, auf Granit und Sand, mit kühlen Nächten auch im Hochsommer. Das ergibt Weine mit feinem Tannin und Frische – eleganter als die kräftigen Gewächse des Südens. Wir führen zwei Erzeuger: Quinta das Camélias und Cabeço do Mocho.
Unsere beiden Dão-Erzeuger
Quinta das Camélias
Das Sortiment reicht vom Rosé über sortenreine Weine bis zur Garrafeira. Die Touriga Nacional zeigt, warum die Sorte im Dão ihre Heimat hat: dunkle Frucht, Veilchen, festes Tannin. Der Reserva kommt aus älteren Parzellen und reift im Holzfass; die Garrafeira ist die Spitze des Hauses und braucht Zeit. Mit dem Syrah steht daneben eine internationale Sorte, die im kühlen Dão-Klima pfeffrig und schlank bleibt.
Cabeço do Mocho
Ein kleineres Gut mit einem Weißwein und einem roten Grande Escolha – der Rote dicht und lagerfähig, der Weiße mit der mineralischen Note, die Granitböden den Dão-Weißweinen mitgeben.
Was den Dão ausmacht
Die Region ist nach dem Fluss Dão benannt und zählt zu den ältesten abgegrenzten Weinbaugebieten Portugals. Die Bergketten halten die Atlantikfeuchte ab, die Höhenlage sorgt für große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht – die Trauben reifen langsam und behalten Säure. Bei den Roten prägen Touriga Nacional, Tinta Roriz und Jaen die Region, bei den Weißen vor allem Encruzado.
Servieren
Die Rotweine bei 16 bis 18 °C, Reserva und Garrafeira eine halbe Stunde vorher öffnen. Weißwein und Rosé bei 8 bis 10 °C. Dão-Rotweine passen zu Lamm, Schmorgerichten und gereiftem Bergkäse, die Weißweine zu Fisch und Geflügel.