Portwein aus Portugal
Portwein direkt vom Erzeuger. Wir beziehen unsere Portweine von Casa Santa Eufémia im Cima Corgo, einer Familienquinta mit 40 Hektar Weinbergen am Oberlauf des Douro. Im Sortiment: Ruby und Tawny für den Einstieg, White als Aperitif, LBV und Vintage für den Keller, dazu Tawny-Portweine mit 10, 20, 30 und 40 Jahren Fassreife.
Alle Flaschen importieren wir selbst, ohne Zwischenhandel. Versand innerhalb Deutschlands in 2–4 Tagen.
Welcher Portwein passt wozu?
Portwein ist keine einzelne Sorte, sondern eine Familie von Ausbaustilen. Die Unterschiede in Kürze:
Ruby
Jung abgefüllt, nur kurz im großen Holzfass gereift: dunkles Rot, Brombeere und Kirsche, kräftige Süße. Der unkomplizierte Einstieg, klassisch zu dunkler Schokolade.
Tawny
Über Jahre oxidativ im kleinen Fass gereift. Die Farbe wird bernsteinfarben, die Frucht weicht Aromen von Walnuss, Karamell und Dörrpflaume. Die Altersangabe – 10, 20, 30 oder 40 Jahre – bezeichnet das durchschnittliche Fassalter der verschnittenen Weine, nicht einen Jahrgang.
White
Aus weißen Douro-Rebsorten, von extra trocken bis lieblich. Gut gekühlt als Aperitif oder als Portonic mit Tonic Water, Eis und einer Scheibe Orange.
LBV – Late Bottled Vintage
Ein einzelner Jahrgang, vier bis sechs Jahre im Fass, danach trinkfertig auf der Flasche. Konzentrierter als ein Ruby, ohne die Wartezeit eines Vintage.
Vintage
Nur in herausragenden Jahren deklariert, nach zwei Jahren Fass in die Flasche, wo er Jahrzehnte weiterreift. Vor dem Servieren dekantieren – Vintage bildet Depot.
Portwein servieren und aufbewahren
Tawny und White gehören leicht gekühlt ins Glas (12–16 °C), Ruby, LBV und Vintage bei etwa 16–18 °C. Geöffnet hält sich ein Tawny durch seine oxidative Reife mehrere Wochen, ein Ruby oder LBV ein bis zwei Wochen, ein Vintage sollte innerhalb weniger Tage getrunken werden. Ungeöffnete Flaschen mit Naturkork liegend lagern, Flaschen mit Stopfenkorken stehend.
Was ist Portwein?
Portwein stammt aus dem Douro-Tal im Norden Portugals, dem ältesten abgegrenzten Weinbaugebiet der Welt. Während der Gärung wird Weinbrand zugegeben: Die Hefen sterben ab, ein Teil des Zuckers bleibt im Wein, der Alkoholgehalt steigt auf rund 20 Volumenprozent. Daraus entsteht die typische Verbindung aus Süße und Kraft.
Seinen Namen verdankt er der Hafenstadt Porto, von der aus die Fässer verschifft wurden. Gereift wird traditionell in den Lagerhäusern von Vila Nova de Gaia – viele Quintas bauen ihre Weine heute aber am Douro selbst aus, so auch Casa Santa Eufémia.
Casa Santa Eufémia – unser Erzeuger im Cima Corgo
Ende des 19. Jahrhunderts gründete Bernardo Rodrigues Carvalho im Douro die Quinta, die heute den Namen Casa Santa Eufémia trägt. 40 Hektar Weinberge auf Schieferböden, nachhaltig bewirtschaftet und bis heute in Familienhand. Die Portweine lagern jahrzehntelang in den eigenen Kellern – die Grundlage für die alten Tawnys in unserem Sortiment.
Stille Weine derselben Quinta: Douro-Weine von Casa de Santa Eufémia